Unterstützer

Aus Sicht der wachstumskritischen Nachhaltigkeitsforschung stellt sich die dringende Frage nach einer in demokratischen und freiheitlichen Kontexten gelingenden Transformation des derzeiten Lebensstils, zumindest in jenen Ländern, deren Bevölkerungsmehrheit eine öko-suizidale Daseinsform kultiviert hat. Bisherige Aufbrüche und Initiativen im Bereich der sog. “Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung” (BNE) waren wenig erfolgreich, weil sie die Wachstumsfrage gemieden haben wie der Teufel das Weihwasser. Deshalb bin ich umso erfreuter über das Konzept des Bachelor of Being, vermittelt es doch einen Lichtblick!”

Prof. Dr. Niko Paech

Professor und Experte zum Thema Postwachstums­ökonomie, Universität Siegen

“Wie wunderbar, dass dieses Projekt solidarisch gestaltet wird, um es allen zu ermöglichen. Denn wir alle brauchen Räume und Zeit für Vision und Reflexion. Gemeinsame Wege mit anderen jungen Menschen in einer Atmosphäre der authentischen Begegnung zu gehen, ist enorm wichtig. Dabei sich Fragen nach der eigenen Motivation oder des Talents zu stellen, ist ein inspirierender weiterer Schritt, um nicht der kapitalistischen Verwertungslogik zu verfallen und eine bequeme konsumistische Daseinsform einzunehmen. Denn für die dringend notwendige sozial-ökologische Transformation brauchen wir selbstbestimmte Menschen, die die Welt in Kooperation, anstatt in Konkurrenz mitgestalten.”

Tobi Rosswog

Freier Dozent, Speaker, Initiator, Coach, Autor & Aktivist

“Junge Menschen sind unsere Zukunft. Wie wundervoll, dass es jetzt einen Ort gibt, an dem sie im gemeinschaftlichen Feld sich selbst und ihren eigenen Weg finden können. Ich bin sicher, dass in diesem philosophischen Orientierungssemester die Impulse gefördert werden, die junge Menschen befähigen, unsere gemeinsame Welt ein bisschen schöner zu machen. Ich werde den Bachelor of Being empfehlen!”

Stephan W. Ludwig

Akademieleiter und Geschäftsführer, Integralis GmbH, Hamburg

“Wie können junge Menschen ihre Leidenschaft finden? – Leben in Gemeinschaft, spielerisches Ausprobieren, echte Begegnungen und existentielle Erfahrungen können Momente tiefer Berührung auslösen – auf diese kommt es an! Wenn das Orientierungssemester “Bachelor of Being” den Fokus darauf hat, ist es sehr empfehlenswert.”

Prof. Dr. Gerald Hüther

Neurobiologe, Akademie für Potentialentfaltung, Witzenhausen

„Ich persönlich habe mich nach dem Abitur bewusst gegen ein Studium an einer konventionellen Universität entschieden, da ich intuitiv wusste, dass ich dort nicht das lernen würde, was mich wirklich interessierte: Ich wollte wissen, was Leben ist und ich wollte herausfinden, was mein Platz darin ist. Der Bachelor of Being ist ein wunderbarer Ansatz, jungen Menschen einen begleiteten, unterstützten Forschungsraum für die wirklich wichtigen Fragen des Lebens zu geben. Wie gut, wenn diese an der Schwelle zum Erwachsensein bewegt werden und nicht erst in der Mid-Life-Crisis!”
Vivian Dittmar

Autorin, Gründerin der Be the Change-Stiftung

“Im Delors-Bericht der Unesco “Learning: The treasure within“ (1996) werden vier Säulen des Lernens für die Bildung der Zukunft benannt: Lernen, zu wissen; Lernen, zu handeln; Lernen, zusammen zu leben; und Lernen, zu sein. Gerade die letzten beiden Säulen werden durch unser jetziges Bildungssystem nur rudimentär behandelt, und das ist zu bedauern. Zu wissen wer ich bin, was mein Potenzial ist und wie wir es in Gemeinschaft zusammenbringen, bilden die Grundlage, um erfolgreich in der Welt zu handeln und sie in positiver Weise zu verändern. Ich begrüße daher das Angebot des Bachelor of Being, das genau diese Räume zur Verfügung stellt. Ich wünsche dem Programm viel Erfolg, sowie allen daran Teilnehmenden eine erfahrungs- und erkenntnisreiche Zeit.”

Silke Weiß

Gründerin und Leiterin der LernKulturZeit Akademie

“Die Bachelorisierung der Universitäten hat sie zwar international vereinheitlicht, die Ausbildung aber nicht unbedingt verbessert. Was fehlt, ist ein innerer Kontakt zu sich selbst und den eigenen Bedürfnissen. Im digitalen Informationszeitalter mit seinen Mensch-Roboter-Beziehungen und fortschreitender künstlicher Intelligenz ist das von besonderer Dringlichkeit. Auch kommunikative Kompetenzen gehören dazu, wenn junge Menschen im Kontakt mit anderen ihre eigene Lebensvision finden wollen. Der Bachelor of Being hat das Zeug, diese Lücke zu füllen. Ein wichtiges Zukunftsprojekt!”

Dr. Klaus P. Horn

Autor, Unternehmensberater, Systemischer Coach in Verbindung mit Bewusstheit und Meditation, München

“Die Idee ist großartig! Die jungen Leute brauchen genau so eine Orientierung. Ich wünsche sehr, dass dies ein Erfolg wird.”

Prof. Dr. Michael Von Brück

Religionswissenschaftler, Theologe, Zen- und Yoga-Lehrer, Universität München

 

Weitere ideelle und beratende Unterstützer*innen:

  • Prof. Dr. Norbert Hagemann, Sportpsychologe, Universität Kassel
  • Katja Walther, Expertin für Entrepreneurship Education, Science Park Kassel
  • Elke Badur-Siefert, Psychologische Psychotherapeutin, Bosau
  • Dr. Raphael Krämer, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Goslar
  • Dr. Stephanie Gripentrog-Schedel, Religionswissenschaftlerin, Universität Kiel
  • Sabrina Müller, Wirtschaftspsychologin, Universität Kassel

 

Finanzielle Förderung

“Ich bin begeistert, wenn wir vielen jungen Menschen den Einstieg in die
Arbeits- und Lebenswelt so bewusst wie möglich gestalten.”

Heinrich Kronbichler

Geschäftsführer und Inhaber, WBS Training AG

Medien Partner

“Das Philosophische Orientierungssemester auf dem Gut Kragenhof wird eines jener Biotope einer neuen Bewusstseinskultur sein, in denen junge Menschen nicht nur für ihr eigenes Leben eine neue, integrale Ausrichtung finden, sondern in denen sich auch unsere Gesellschaft neu finden und erfinden wird.”

Thomas Steininger

Philosoph, Herausgeber der Zeitschrift Evolve